Pfingst Open Air 2016! Ein Rückblick

Und dann isses schon wieder rum, das äußerst verregnete Pfingst Open Air 2016!

Auf der Hinfahrt hatten wir noch mit besserem Wetter gerechnet, vor Ort wurden wir dann ziemlich ernüchtert. Erstmal hieß es eine dreiviertel Stunde anstehen. Im Platzregen. Mit Gepäck. Man kann sich ja vorstellen, dass Pavillion und Zelt aufbauen bei Regen nicht ganz sooo viel Spaß macht, aber grundsätzlich ließen wir uns davon die Laune nicht verderben, was unter anderem auch an unseren äußerst netten Nachbarn lag!

Da unser Anreisetag, der Donnerstag, kein richtiges Line-Up beinhaltet hat, haben wir eine gemütliche Kugel mit nachbarischer Unterhaltung und ein paar Bier geschoben. Das Wetter war wie gehabt, es hat die Nacht durchgeregnet und ich war noch nie so glücklich über ein dichtes Zelt!

Am nächsten morgen, ja es regente immernoch, wurde es langsam etwas schwieriger mit den Vans, die einzigen Schuhe die ich dabei hatte (ich weiß, ziemlich naiv :), durch die Schlammmassen zu waten, also ging’s in den Outdoor-Shop direkt neben dem Gelände, der glücklicherweise noch ein paar Gummistiefel zu verscherbeln hatte! Top ausgerüstet, trockene Füße, ein ganz neues Lebensgefühl was da aufgekommen ist… Nachdem wir ein wenig das Gelände erkundet hatten, fingen die Konzerte auch schon an und es ging aufs Festivalgelände! Ich bin mit OK KID in die Festivalsaison 2016 gestartet; gutes Konzert mit, trotz Regen, guter Stimmung. Anschließend gab’s noch die ersten 5 Songs von Frittenbude, ehe es dann ins kleine K-Zelt zu der Münchner Band KYTES ging. Das Zelt zu finden erwies sich für mich als altes Gewohnheitstier, als etwas schwierig, da es 2015 noch wo anders stand. Eins muss man dem Pfingst Open Air lassen, es wird dir vermutlich auf keinem anderen Festival so gut geholfen wie in Salching! Die Leute vom Merch-Stand waren nicht nur total geil drauf, sondern auch extrem hilfsbereit. Zurück zu KYTES: Geile Band, krasse Stimmung, super sympathisch und authentisch, noch dazu mit geiler Musik 😉 Nach KYTES ging es natürlich noch zum Headliner: K.I.Z.! Ich hatte die Kannibalen in Zivil schon Ende 2016 in München erlebt, leider gab’s am Pfingst Open Air eine nahezu exakt gleiche Show, außer natürlich die spontanen „Zwischenreden“. Das Publikum war, vermutlich aufgrund der konstanten Regenschauer, auch nicht das aller beste und wenn man nicht gerade in den ersten paar Reihen stand war es im großen und ganzen ein nicht umwerfendes Konzert! Nach K.I.Z. ging es dann wieder zur Zeltplatz-Party!

Die Nacht war wieder verregnet. Der einzige Vorteil am Regen war, dass es im Zelt um 8 Uhr morgens noch keine 45°C hatte, zu unserem Glück kam dann am Samstag die Sonne für ein paar Stunden raus, also konnten wir unsere Sachen erstmal trocknen! Tagsüber ging dann die Zeltplatzaction weiter, beim Frühstücken mit den Nachbarn gab es dadurch eine erheblich größere Auswahl, die Äpfel die wir in weiser Vorraussicht mitgenommen haben waren Gold wert! Ich persönlich war am Samstag tagsüber eher auf dem Campingplatz unterwegs, ein eventuell etwas höherer Alkoholgenuss war nicht gerade motivationsfördernd den Weg zu den Stages anzutreten. Mir ist aber zu Ohren gekommen, dass Dicht & Ergreifend eine gute Show abgeliefert haben sollen! Abends ging’s dann, oh Wunder, im Regen, zum zweiten Headliner SDP! Ich kannte eher noch die älteren Sachen, aber es war alles in allem ein ganz unterhaltsames Konzert!

Das wars dann auch wieder mit den Bands, zurück am Zeltplatz gab es noch viele gutgelaunte Leute und ein wenig Party, ehe es dann irgenwann ins Bett ging! Am nächsten Morgen gabs dann noch frühstück und dann hieß es auch schon zampacken und retoure nach hause!

Danke Pfingst Open Air für die geilen 4 Tage, ich freue mich auf nächstes Jahr!