Ein gemeinsamer Artikel unseres Redaktionsteam.

It’s over! Das verkündeten die Organisatoren des Pfingst Open Airs letzte Woche relativ überraschend. 16 Mal hat das Festival insgesamt stattgefunden, 11 mal in Hauzenberg, 5 mal in Salching. Ich (Tobi) habe das Pfingst-Open-Air Festival 2015 und 2016 als Besucher erleben dürfen und mich schon beim ersten Besuch in dieses schnuckelige Festival irgendwo im tiefsten Niederbayern verliebt. Das lag nicht zuletzt an der tollen Location, den wohl entspanntesten Festivalbesuchern und der grandiosen Auswahl an Acts – das alles zu einem sehr fairen Preis!

Als Grund für die Aufgabe des Festivals werden fehlende Kapazitäten des dreiköpfigen Organisationsteams genannt. Teile des Teams sind unter anderem für das Burning Beach Festival (Electronic Music) bei Nürnberg und das Impuls Festival Passau (Popkultur & Liveclubs) zuständig, die beiden Festivals sind sicher auch einmal einen Blick wert!

Das Pfingst-Open-Air blickt nun auf eine 16 jährige Geschichte zurück in denen rund 1000 Bands aufgetreten sind. Liebes POA, es war mir eine Ehre deine (Un-)Wetterstimmungen mitzuerleben, deine Menschen kennen zu lernen und grandiose Live-Acts zu begutachten!

Vom Besucher zum Tourmanager

Schon oft habe ich (Joe) vom POA hören dürfen, 2015 war es dann mein erstes Festival zu dem ich eine Internationale Band bis zur Hauptbühne begleiten durfte.

Ich denke tatsächlich sehr gerne an diesen Tag in Salching zurück, nicht nur weil ich mit The Scheen sehr viel Spaß hatte, nein direkt nach Ankunft im Backstagebereich sind wir vom dortigen Team sehr herzlich begrüßt und umsorgt worden. Neben den kleinen Köstlichkeiten gab es ein Menü zum Essen, welches ich bei keinem anderen Festival bisher so erleben durfte. Alles rund um war hier in Salching organisiert und für mich als Tourmanager wie auch für die Künstler blieben keine Wünsche offen.

Mit dem Pfingst Open Air geht eine Tradition zu Ende, bei der der Fesrtivalbesucher und der Musiker noch im Mittelpunkt steht. Und durch die vielen ehrenamtlichen Helfern vor Ort merkte man das Herzblut, welches hier rein gesteckt wurde.

Zum Abschied sage ich nur Servus und Baba!