Mammuth Contest 2017/18 – Review Vorrunde II

Wer A sagt muss auch B sagen – was folgt auf Vorrunde I? Natürlich Vorrunde II – und die hatte es in sich! In der Feierwerk Südpolstation trafen wieder einmal sechs sehr gute Bands aufeinander, das Niveau war nach wie vor unglaublich hoch!

In den Abend starten durften die leicht genre-fremden Hippèn Herrèn! Das Hip-Hop Trio störte sich nicht an der sonst sehr „Metal“-lastigen Grundstimmung! Sehr souverän wurde das Set mit wohlklingenden analogen Gitarren-Riff-Akzenten durchgezogen! Intelligente Texte mit (Wort-)Witz und Finesse auf guten Beats sind sehr gut verständlich rüber gekommen! In der Jurywertung auf dem geteilten zweiten Platz und die meisten Zweitstimmen reichten leider nicht für den Einzug ins Semifinale – trotzdem danke für den geilen Auftritt!

Nachdem Hippè Herrèn eine sehr groovige Stimmung hinterließen, ging es bei Dysfunctionals schon eher rockiger zu. Die vier Münchner machten gute Stimmung und wussten durch einen überzeugenden Frontmann zu punkten!

=fudge= hört sich schon fies an! Eine weitere Steigerung zum Rock von Dysfunctionals – das fünf-köpfige Metal-Brett brachte ein wahres Feuerwerk auf die Bühne – starke Show-Elemente und viele Zweitstimmen katapultierten =fudge= letztendlich auf den zweiten Platz! Herzlichen Glückwunsch, wir sehen uns im Semifinale im November wieder!

Nach der Halbzeit war es dann Zeit für This Is How It Ends. Im Gegensatz zu =fudge= ging es mit Pop-Punk/Easycore wieder ein wenig gemäßigter zu! Überzeugt hat This Is How It Ends vor allem durch hochwertige Songs und einen unaufgeregten, sehr souveränen Auftritt und ziehen somit verdient auf dem dritten Platz ins Semifinale ein!

Wir nähern uns dem Ende, als vorletzte Band des Abends spielt ArschFistGrindBlunt. Der Name ist Programm! Die Band mit dem rundesten Gesamtpaket legt einen unfassbar sympathischen Auftritt hin. Die Band ist als Wiederholungstäter bereits zum dritten Mal dabei und hat sich merklich gesteigert! Sehr witzige Texte mit starkem Hang zur Selbstironie, treue Fans und gute Jurywertung katapultieren ArschFistGrindBlunt auf den verdienten ersten Platz und somit direkt ins Semifinale! Herzlichen Glückwunsch!

Den Schlussstrich setzten The Outset mit unwiderstehlichem straighten Rock! Dieser Auftritt hätte auch auf eine große Festivalbühne gepasst! Insgesamt die Band mit dem besten Sänger und den besten technischen Fähigkeiten und damit Sieger in der Jurywertung! Letztendlich auf dem vierten Platz und damit verdient im Semifinale!