Freunde der Sonne, es war wieder soweit! Rock im Park stand nach der „Nicht-Fortführung“ vom schnuckligen Pfingst Open Air dieses Jahr als erstes Festival auf dem Plan! Zu meinem persönlichen fünften Rock im Park Jubiläum war es wieder einmal ein absolutes Highlight! 

Los ging es wegen organisatorischen Gründen leider erst am Donnerstag Abend – zum Glück stand mein Zelt aufgrund der großartigen Gruppe sogar schon! Das erste was nach dem ankommen auffiel war ein gigantische Lidl-Zelt, welches neben dem Parkplatz stand.

Naja, gehen wirs mal chronologisch durch:

Donnerstag Abend war zwar schon kleine Aufwärm-Acts, welche ich mir nach recht langwieriger Zugfahrt jedoch nicht angetan hab! Also hieß es wie jedes Jahr: Party auf dem Zeltplatz. Eine weitere Neuerung dieses Jahr war die Abgrenzung des Campingplatzes C1.1 vom Parkplatz, wodurch sich auch Einlasskontrollen vom Parkplatz zu den Plätzen ergaben. In der heutigen Zeit durchaus nachvollziehbar ein bisschen verstärkt zu kontrollieren.

Der Freitag startete für mich mit einem eher ungewohnten Cloud-Rap-Massaker von RIN und Haiyti. Wusste zu überzeugen, wobei ich den Auftritt von RIN, welcher das Festival eröffnen durfte, als ein wenig stärker einstufen würde – Stimmung war bei beiden jedoch sehr gut. Warum Sum 41 einen Slot um 15:30 bekommen haben ist mir immer noch ein Rätsel, dementsprechend habe ich diese Band leider auch verpasst und bin erst abends wieder zu Kraftklub gestartet! Kraftklub war mit Sicherheit eines der großen Highlights des Festivals, mit neuem Album im Gepäck und gewohnt überragender Live-Performance legten die Karl-Marx-Städter einen vor Energie strotzenden Auftritt hin. Ganz nebenbei erwähnt, das neue Kraftklub Album „Keine Nacht Für Niemand“ ist sehr empfehlenswert!

Der Samstag ging dann eher entspannter los, leider sickerte dann auch die Meldung vom Vorübergehenden Abbruch des Zwillingsfestivals Rock am Ring durch. Da jedoch nichts passiert ist tat das der Stimmung Gott sei Dank nicht wirklich einen Abbruch. Aber weiter im Text: Schade dass sich Annenmaykantereit komplett mit System Of A Down überschnitten haben, das wären mit Sicherheit 2 Acts gewesen die ich mir gerne komplett gegeben hätte. Es ist dann doch auf Prophets Of Rage (sehr geil!) und SOAD rausgelaufen. Letztere feierten ein Feuerwerk, welches über 2 Stunden dauerte ab und brachten dort ca 25 Songs unter! Wie von System Of A Down live gewohnt gabs nahezu keine Ansagen und ganz viel Musik! Nach System war es ein wenig voll sodass sich das Hinausgehen stark hinauszögerte.

Sonntag: Simple Plan legte in gewohnter Pop-Punk Manier los und legten einen richtig soliden Auftritt aufs Parkett! Weiter ging es mit Rag’n’Bone Man, welcher mich leider nicht so ganz zu überzeugen wusste, war aber kein Problem, da Rammstein schon auf der Zeppelin Stage warteten. Jeder der Rammstein kennt weiß was da buchstäblich für ein Feuerwerk abgeliefert wurde! Direkt nach Rammstein ging es dann noch weiter zu Materia, welcher 3 Stunden zuvor noch beim Ring seinen ausgefallenen Auftritt von Freitag nachholte und direkt nach dem Ring rüber zum Park gejettet ist.

Alles in allem mal wieder ein grandioses Festival mit wunderbaren Leuten und guter, entspannter Stimmung! Danke Rock im Park 2017! <3