Die Heimatsound Künstler 2017

1. LIANN

Der Sieger des Heimatsound-Bandwettbewerb 2017 ist: Liann. Er eröffnet das Festival am 28. Juli um 15 Uhr. Liann schreibt Lieder über verregnete Tage, durchzechte Nächte, übers Leute vermissen, über Kindheitsträume und Zukunftsängste und über Charlie Chaplin.

2. GUDRUN MITTERMEIER

Faszinierend, verletzlich, auf der Flucht, auf dem Weg nach Hause. Das Herz auf der Suche nach einer Schulter zum Anlehnen, schwarze Wälder, weite Seen. Hoffnung und Irrsinn bis Glasscherben fliegen und Liebe sich findet. Eine Beschreibung die sowohl auf Mittermeiers, von Musikkritikern hochgelobtes Album „Mitternach“ passt.

3. DJANGO S.

Django S. spielen einen Bastard aus Ska, Rock’n’Roll, Mundart, Balkan Beats und bairischer Lässigkeit, garniert mit nackten Oberkörpern, ausgelassener Lebensfreude und Leichtigkeit im russischen Stil. Diese Band vereint alles, was für eine bärenstarke Live Präsenz nötig ist. Das Publikum wird eingeladen Mitzuklatschen, Mitzusingen und Mitzuspringen, unabhängig der Herkunft oder Dialektkenntnisse.

4. JAMARAM

Seit über anderthalb Jahrzehnten ist der süddeutsche Tross bereits on tour, anders ausgedrückt: 1.500 Gigs plus – über alle Grenzen hinweg und in 20 Ländern – sind Jamaram mittlerweile schwer. Und das 16. Jahr der Bandgeschichte begeht der Achter aus München natürlich mit einer neuen Langrille – Ehrensache! „Freedom Of Screech“ erscheint Ende März. Eine modern urbane Mischung aus Reggae, Dub, Ska, Latin, Pop, Balkan Beats, Afrobeat – da bleibt kein Auge trocken und kein Fuß still, weiß, wer sie schon mal erlebt hat.

5. RINGLSTETTER

Er ist in München geboren, aber in Straubing-Alburg aufgewachsen. Und er ist mit Leib und Seele Entertainer – und das in allen denkbaren Varianten. Er hat sich als Kabarettist, Komiker, Moderator und Schauspieler einen Namen gemacht. Legendär sind auch seine Solo-Programme als Gitarrist und Sänger, aber am liebsten, so sagt er, steht er mit Band auf der Bühne

6. CLAUDIA KORECK

In Bayern ist Claudia Koreck ein Star, die preisgekrönte Sängerin ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der sogenannten „Neuen Bayerischen Welle“. Dabei ist es unüberhörbar, dass sie aus dem Chiemgau kommt, ihre musikalischen Wurzeln aber in der westlichen Folk, Blues und Popmusik zu finden sind. Claudia Koreck kann live eine unglaubliche Intimität erzeugen und sich der Musik zart und leise hingeben.

7. SPIDER MURPHY GANG

Die Spider Murphy Gang sind so etwas wie die bayerischen „Rolling Stones“. In diesem Jahr feiern sie ihr 40jähriges Bandbestehen. Drei, vier Nummern und die Post geht ab. Eigentlich könnte die Gang ihr Set instrumental abspulen, denn das riesige Stammpublikum kennt jede Melodie, jeden Refrain, jede Geste. Und irgendwie, irgendwo, irgendwann sind diese Rock´n´Roll-Rituale zum Kult geworden.

8. JUNGE RIEDERINGER MUSIKANTEN

Sie spielen altbayerische Blasmusik, aber Schunkelschlager wird man von ihnen bestimmt nicht hören. Nicht, dass sie es nicht könnten, sie wollen schlichtweg nicht. Trotzdem sorgen die »Jungen Riederinger Musikanten« beim „Brandner Kaspar“  im Münchner Volkstheater seit Jahren für gute Laune – auch für Leute, die ansonsten wenig anfangen können mit Volksmusik.

9. PAM PAM IDA

„Pam Pam Ida ist das Beste aus Bayern seit Wolfgang Amadeus Mozart und Maria und Margot Hellwig.“ Das sagen „Pam Pam Ida“ über sich selbst. „Pam Pam Ida“ ist keine Band im klassischen Sinn, sondern eher ein Musikprojekt. Kreativer Kopf ist Andi Eckert. Er und seine Musikerfreunde sind fest verwurzelt in Sandersdorf, einem kleinen Dorf im Landkreis Eichstätt. Das junge Projekt mausert sich gerade zum Geheimtipp bayerischsprachiger Musik – zwischen Pop und moderner Wirtshausmusik.

10. GRANADA

Granada. Der Name lässt auf die Herkunft der Musiker schließen – nicht Spanien, sondern Österreich. Dort sagt man: „Jetzt spielt’s Granada“, wenn man meint: „Es setzt gleich was“. Was es hier setzt, ist gefälligen Gitarrenpop. Ein Lied heißt „Ottakring“ wie der 16. Wiener Gemeindebezirk. „Eh ok“ ein anderes. Und wenn dann auch noch Billy Joels „Vienna“ als „Wien woat auf di“ gecovert wird, hat wirklich jeder gecheckt: Okay, ihr kommt aus Wien!

11. FIVA X JRBB

Zwischen Rap und Jazz: Dass die gebürtige Münchnerin Nina Sonnenberg auf Vielseitigkeit steht, beweist sie seit Jahren schon in ihrer Karriere als Rapperin, Moderatorin und Autorin. Musikalisch ergänzt sie ihr Spektrum jetzt noch mit Jazz. Dabei kippt sie als Fiva auf dem neuen Album „Keine Angst Vor Legenden“ vor allem ihre eigenen, früheren Erfolge vom Thron und ersetzt sie durch neue. Das Album ist gleichzeitig eine Rückschau und ein Blick nach vorn: Zusammen mit der 20-köpfigen Bigband Jazzrausch aus München liefert Fiva neue Songs sowie Neuinterpretationen von Stücken der letzten fünf Alben.

12. VOODOO JÜRGENS

Vor etwas mehr als einem Jahr gestartet hat sich Voodoo Jürgens gleich mit seinem nun vorliegenden Debüt-Album von der einengenden, wenn nicht gar tödlichen Umarmung der „Checker“ emanzipiert und ein substanzielles, ein wahrhaftiges und vor allen Dingen ein berührendes Erstlingswerk abgeliefert.
Eines das auch in zehn Jahren noch großartig klingen wird, genauso wie es auch vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren schon großartig geklungen hätte. Zeitlos nennt man das dann.

13. HANS SÖLLNER & BAYAMAN’SISSDEM

Altersmilde? Keine Spur! Der letzte, dichtende und singende Anarcho der deutschen Musikszene denkt noch lange nicht ans Aufhören: Hans Söllner, bayerischer Liedermacher und Rebell, begeistert nach wie vor jedes Jahr tausende Konzertbesucher.

14. ME + MARIE

ME + MARIE stehen für starke, freie, ungezähmte, aber auch sensible Rockmusik. Unverfälschte Einfachheit und Direktheit paaren sich mit harten oder aber auch ganz melancholischen Klängen, mit perfekt harmonisierenden Stimmen, Drums und Gitarren, und erzeugen eine einzigartige Stimmung.


Morgen startet das fünfte Heimatsound Festival im Passionstheater Oberammergau und wir haben hier noch einmal alle 14 Künstler für euch aufgelistet.

Von Liann bis Me+Marie wird an diesem Wochenende so einiges geboten sein in Oberammergau. Karten sind ja schon eine Zeitlang vergriffen, aber das Wetter sieht uns gnädig entgegen, daher ist ein schlendern um das Passionstheater besonders zum empfehlen.