Eigentlich schreibe ich an dieser Stelle gerne etwas zu den Vorbands, welche mit Bloxx und Circa Waves ziemlich ordentlich ausgefallen wären. Leider hat der gute Flixbus auf dem Weg von Dresden nach Berlin gute 2 Stunden Verspätung rausgeholt, auch ne Leistung. Nun gut, kommen wir zu den Bands: zu Bloxx kann ich leider nicht viel schreiben, da ich diese Band nicht kenne, die Studioaufnahmen der Songs klangen jedoch mehr als ordentlich, hier ist jeder dazu eingeladen tiefer in die Materie einzusteigen. Circa Waves sind mir im Gegensatz schon vor einigen Jahren positiv aufgefallen und waren ein Mitgrund für den Konzertbesuch. Gerade für die ersten warmen Tage und den ganzen Sommer über, hat man hier besten „Gute-Laune“-Indie-Rock/Pop gegen melancholische Gemütszustände und tristen Alltag. Unbedingt reinhören, folgend das Musikvideo zum Hit „T-Shirt Weather“.

Circa Waves – T-Shirt Weater

Kommen wir zum Star der Show, The Wombats. Trotz dauerschleifenartigem hören der Wombats war mir im Vorfeld des Konzerts nicht so wirklich bewusst, wie viele „Crowdpleaser“ das Repertoire enthält! Da wird wirklich ein Hit nach dem anderen rausgehauen. Nach einem etwas langsameren Opener ging’s auch schon direkt mit „Moving To New York“ los, genug um die Crowd richtig in Wallung zu versetzen. Jeder mit Bier in der Hand bereute nun, selbiges noch nicht ausgetrunken zu haben. Spätestens im Refrain war es unfreiwillig auf umstehende Personen verteilt. Wie man Stimmung macht, das wissen die Wombats, die Bühnenshow war so flawless, dass sie – ohne Wertung – schon fast künstlich glattgezogen wirkte. Lightshow und Bühnenvisuals wirkten richtig gut, auch einzelne Specials, wie z. B. die riesigen Ballons, welche in die Menge geschleudert wurden kamen sehr gut an. Tontechnik war, in Unkenntnis über die Begebenheiten der Columbiahalle, leider eher mäßig. Das war vor allem im Solopart vom Matthew Murphy vor der Zugabe deutlich zu hören. Die Mischung aus Westerngitarre und Gesang war dermaßen übersteuert, die Höhen überschlugen sich – hier hat leider wenig gepasst. Dennoch fällt das Fazit überaus positiv aus, richtig gutes Konzert mit guter Stimmung und unendlichen Indie-Rock/Pop Crowdpleasern!